Monatsbudget erstellen: in 5 Schritten zu deinem Plan
Ein Monatsbudget erstellst du in fünf Schritten: Netto aufschreiben, Fixkosten abziehen, Sparbetrag festlegen, den Rest auf Lebensmittel und Freizeit verteilen und einmal pro Woche nachschauen. Entscheidend ist die Reihenfolge: Du sparst am Zahltag, nicht mit dem, was am Monatsende übrig bleibt. Für den Anfang reichen ein Zettel und zehn Minuten.
So erstellst du dein Monatsbudget
- Schreib dein Nettogehalt auf, also das, was wirklich auf deinem Konto ankommt.
- Liste alle Fixkosten mit Betrag auf: Miete, Strom, Internet, Handy, Versicherungen, Fahrkarte, Abos. Jährliche Kosten wie Haftpflicht oder Kfz-Versicherung teilst du durch 12 und nimmst sie mit auf. Die Kontoauszüge der letzten zwei Monate helfen dir dabei.
- Leg einen Sparbetrag fest und überweise ihn direkt am Zahltag, am einfachsten per Dauerauftrag.
- Verteil den Rest auf Lebensmittel, Drogerie, Freizeit und Kleidung. Was danach übrig ist, ist dein Puffer.
- Schau einmal pro Woche nach, ob du im Plan liegst, und passe die Beträge im nächsten Monat an.
Beispiel: Monatsbudget bei 2.300 € netto
Netto: 2.300 €. Fixkosten: Miete 800 €, Strom und Internet 95 €, Handy 20 €, Versicherungen 45 €, Monatskarte 60 €, Abos 25 € und 25 € für jährliche Kosten, durch 12 geteilt. Zusammen 1.070 €. Sparen am Zahltag: 300 €. Bleiben 930 €: 350 € für Lebensmittel und Drogerie, 400 € für Freizeit, Ausgehen und Kleidung, 180 € Puffer für Unerwartetes. Alles, was nicht fest verplant ist, macht also rund 31 € pro Tag.
Die drei häufigsten Fehler beim Monatsbudget
Erstens: sparen mit dem, was übrig bleibt. Am Monatsende bleibt fast nie etwas übrig. Wer am Zahltag zuerst spart, hat das Geld sicher und gibt den Rest mit gutem Gewissen aus.
Zweitens: Kosten vergessen, die nicht jeden Monat kommen. Die Kfz-Versicherung im Januar, Geschenke im Dezember, die Nebenkostennachzahlung. Teilst du sie durch 12 und legst sie monatlich zur Seite, überraschen sie dich nicht mehr.
Drittens: zu viele Kategorien. Ein Budget mit 25 Posten pflegt kaum jemand länger als zwei Wochen. Drei Töpfe reichen: was bezahlt werden muss, was du dir gönnst, was du zurücklegst.
Monatsbudget in der App statt in Excel
Eine Tabelle zeigt dir den Plan, aber nicht, wo du heute stehst. Sève macht aus deinem Monatsbudget jeden Morgen eine Zahl: was du heute ausgeben kannst, nach Miete, Rechnungen und Sparbetrag. Du richtest alles einmal ein, Abos werden automatisch abgezogen, und Ausgaben trägst du in drei Sekunden ein.
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Häufige Fragen
Wie viel sollte ich pro Monat sparen?
Eine verbreitete Orientierung sind 20 % vom Netto, bei 2.300 € also 460 €. Wenn das gerade nicht drin ist, fang mit 50 oder 100 € an. Wichtiger als die Höhe ist, dass du am Zahltag sparst und nicht am Monatsende.
Plane ich mit Netto oder Brutto?
Immer mit Netto. Steuern und Sozialabgaben sind weg, bevor das Geld bei dir ankommt. Verteilen kannst du nur, was auf deinem Konto landet.
Wann erstelle ich mein Monatsbudget am besten?
Ein paar Tage vor dem Zahltag. Dann kennst du deine Fixkosten aus dem laufenden Monat und kannst am Gehaltstag direkt loslegen, Dauerauftrag fürs Sparen inklusive.
Was mache ich, wenn mein Budget nicht aufgeht?
Meistens sind dann die Fixkosten zu hoch. Prüf zuerst Abos, Handyvertrag und Versicherungen, dort findest du oft am schnellsten Spielraum. Nur bei Freizeit und Kleidung zu kürzen, hält selten lange.
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