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Geld bis zum Monatsende: so teilst du den Rest richtig ein

Damit dein Geld bis zum Monatsende reicht, mach heute einen Kassensturz: Kontostand minus alle Abbuchungen, die bis zum Zahltag noch kommen. Den Rest teilst du durch die verbleibenden Tage und hast einen festen Betrag pro Tag. Ab dem nächsten Gehalt legst du am Zahltag zuerst Geld zurück und planst den Rest von Anfang an.

So teilst du dein Geld bis zum Monatsende ein

  1. Schau heute auf deinen Kontostand und schreib ihn auf.
  2. Such in den Kontoauszügen der letzten Monate, was bis zum Zahltag noch abgebucht wird: Handy, Abos, Fitnessstudio, Versicherungen.
  3. Zieh diese Beträge vom Kontostand ab.
  4. Teil den Rest durch die Tage bis zum Gehalt, heute mitgezählt. Das ist dein Betrag pro Tag.
  5. Kauf mit Einkaufsliste ein und koch zuerst, was schon im Schrank ist.
  6. Trag jede Ausgabe ein und rechne jeden Morgen neu.

Jeden Tag das, was du ohne Stress ausgeben kannst.

… pro Tag bis zum Gehalt

Beispiel: 410 € am 20. des Monats

Es ist der 20., das Gehalt kommt am 1., der Monat hat 30 Tage. Auf dem Konto sind 410 €. Noch abgebucht werden: Handy 20 €, Streaming 13 €, Fitnessstudio 30 €, zusammen 63 €. Bleiben 347 €. Bis zum Zahltag sind es 11 Tage, heute mitgezählt. 347 € geteilt durch 11 ergibt rund 31,50 € pro Tag. Gibst du heute 50 € aus, bleiben ab morgen 29,70 € pro Tag.

Warum das Geld oft schon am 20. knapp wird

Am Monatsanfang fühlt sich das Konto voll an, also gibt man großzügiger aus. Miete, Versicherung und Jahresabo kommen aber verteilt über den Monat, und am Ende fehlt genau das Geld, das in der ersten Woche locker saß. Nicht umsonst heißt es: Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig.

Dazu kommen kleine Beträge, die man nicht auf dem Schirm hat: drei Streamingdienste, eine App, die monatlich abbucht, der Kaffee auf dem Weg zur Arbeit. Einzeln harmlos, zusammen schnell über 100 € im Monat.

Damit es nächsten Monat gar nicht erst eng wird

Dreh die Reihenfolge um. Am Zahltag gehen zuerst Fixkosten und Sparbetrag weg, dann rechnest du aus, was pro Tag bleibt. So merkst du schon am 3., ob du zu schnell unterwegs bist, und nicht erst am 25.

Genau dafür gibt es Sève: Jeden Morgen steht da eine Zahl, was du heute ausgeben kannst, nach Miete, Rechnungen und Sparbetrag, bis zum nächsten Zahltag. Abos werden automatisch eingerechnet, Ausgaben trägst du in drei Sekunden ein. Ohne Bankanbindung und ohne Benutzerkonto, deine Zahlen bleiben auf deinem Handy.

Lass dir jeden Morgen zeigen, was bis zum Zahltag pro Tag bleibt: Lade Sève im App Store.

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Häufige Fragen

Was tun, wenn das Geld jetzt schon nicht mehr reicht?

Verschaff dir zuerst einen Überblick: Was muss noch bezahlt werden, was kann warten? Abos pausieren, Vorräte aufbrauchen, größere Käufe verschieben. Droht eine Lastschrift zu platzen, sprich früh mit deiner Bank oder deinem Vermieter. Reicht es regelmäßig nicht, hilft eine Schuldnerberatung, etwa bei der Verbraucherzentrale oder der Caritas.

Ist der Dispo eine Lösung fürs Monatsende?

Nur im Notfall. Dispozinsen gehören zu den teuersten Zinsen überhaupt, und wer jeden Monat ins Minus rutscht, startet den nächsten Monat schon mit weniger Geld. Besser: die Lücke einmal schließen und dann einen kleinen Puffer aufbauen.

Wie viel Puffer brauche ich am Monatsende?

Für den Anfang reichen 100 bis 200 €, die nur für Unerwartetes da sind. Damit bringt eine Fahrradreparatur oder eine Nachzahlung nicht gleich den ganzen Monat durcheinander.

Hilft ein zweites Konto?

Oft ja. Fixkosten und Sparbetrag laufen über ein Konto, das Alltagsgeld über ein anderes. Dann siehst du auf dem Alltagskonto direkt, was wirklich frei ist.

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